Noch ist die Karibische Insel Kuba ein toller Tip für erlebnishungrige Individualreisende. Und zunehmend wird sie zum Traumziel der Karibik. Die wichtigsten Tipps für einen geplanten Urlaub geben wir ihnen nachfolgend, um den ganzen Bericht zu erhalten, fragen Sie Ihr Reisebüro nach Caleidoskop an.

Allgemeine Infos
Einreise und Zoll
Gesundheit und Impfungen
Spezialitäten
Kleidung und Klima
Zahlungsmittel
Sicherheit
Verhalten im Alltag
Kulinarisches

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Allgemeine Infos

Die Republik Cuba in Mittelamerika ist mit über 100 000 km² Fläche die größte Insel der Antillen. In der früheren spanischen Kolonie (1492 von Kolumbus entdeckt) gilt Spanisch als Staatssprache, über die Hälfte der Bevölkerung sind weiße Nachkommen spanischer Einwanderer und auch in Sachen Religion, überwiegend römisch-katholisch, spürt man noch den Einfluß der Kolonialmacht. Nachdem 1898 Spanien seine Kolonie an die USA abtreten mußte, stand Cuba selbst nach der Entstehung der Republik (1902) noch völlig unter der Kontrolle Nordamerikas. Besonders die Wirtschaft des Landes wurde von amerikanischen Konzernen beherrscht. Aus den Folgen der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren ging Fulgencio Batista y Zaldivar als Militärdiktator vor. Ab 1953 unternahmen linksorientierte Studenten unter der Führung des Rechtsanwaltes Fidel Castro Aufstandsversuche gegen die von den USA unterstütze Diktatur, die jedoch schnell scheiterten. Viele der Regimegegner kamen ums Leben oder wurden zu Gefängnis verurteilt, doch nachdem einige von ihnen, darunter Fidel Castro, Amnestie erhielten, bereiteten sie im mexikanischen Exil den Sturz des Regimes vor.1956 landeten die Aufständler unter der Führung von Fidel Castro und dem Argentinier Ernesto "Che" Guevara mit der Jacht  "Granma" in Cuba. Nach Landungsschwierigkeiten und aufreibenden Kämpfen überlebten lediglich 15 der 85 Freiheitskämpfer, die sich in die Sierra Maestra zurückzogen und von dort den Guerillakrieg begonnen. Nach und nach schloß sich das Volk Fidel Castro und seinen Männern an und so gelang es ihnen am 1. Januar 1959 in die Hauptstadt Havanna einzumarschieren. Der gestürzte Diktator Batista floh nach Amerika und Guevara stieg neben dem noch heutigen Staatsoberhaupt Castro zum zweitmächtigsten Mann auf.

Nun wurde der Sozialismus mit entscheidenden Reformen eingeführt, die die Situation des Volkes deutlich verbesserten. Das soziale Netz wurde ausgebaut, eine kostenlose ärztliche Betreuung und Schul- und Universitätsbesuch für jeden ermöglicht. Auch wenn in Kuba einige Mißstände gerade bei der Versorgung herrschen, so ist es mittlerweile doch das Entwicklungsland mit der geringsten Analphabetenzahl.

Nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen zwischen den kapitalistischen USA und dem sozialistischen Cuba (Höhepunkt war die Cubakrise 1962 mit einer Wirtschaftsblockade durch Nordamerika) ist nun in letzter Zeit doch eine deutliche Besserung der Beziehungen und auch eine wirtschaftliche Annäherung zu verspüren.

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Einreise und Zoll

Für die Einreise nach Cuba benötigen deutsche Touristen einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepaß und ein Visum, die sogenannte Touristenkarte, das einem bei der Buchung einer Pauschalreise völlig unkompliziert vom Reiseveranstalter besorgt wird oder am Zielflughafen ausgestellt wird. Die Touristenkarte kostet in jedem Fall 60 DM und berechtigt zum maximal 30-tägigen Aufenthalt.

Geschäftsleute und Journalisten müssen ein Arbeitsvisum beantragen, um ihren Beschäftigungen nachgehen zu dürfen.

Hat man, in Cuba angekommen, die Passkontrolle passiert und endlich seinen Koffer in der Hand, muß man noch die verhältnismäßig scharfen Zollkontrollen über sich ergehen lassen, bevor der Urlaub richtig beginnen kann. So liebenswürdig und hilfsbereit die Kubaner eigentlich sind, gerade das Zollpersonal könnte einen völlig falschen Eindruck wecken. So sollte man bei Beschlagnahmungen oder eventuellem "Verschwinden" von Kleinigkeiten sich nicht unbedingt beschweren, wenn man das Flughafengebäude schnell verlassen möchte. Ansonsten gelten ähnliche Zollbestimmungen wie in anderen Ländern auch. Eingeführt werden dürfen pro Person 2 Liter Alkohol, eine Stange Zigaretten und die Dinge des persönlichen Bedarfs, allerdings sollte man teure oder spezielle Dinge im Reisegepäck bei der Einreise registrieren lassen, damit es bei der Ausreise keine Probleme gibt.

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Gesundheit und Impfungen

Aufgrund der fortgeschrittenen Hygiene und des gut entwickelten Gesundheitssystems drohen in Cuba keine tropischen Infektionskrankheiten und für einen Aufenthalt werden keine besonderen Impfungen benötigt. Lediglich auch in Deutschland gängige Impfungen wie gegen Tetanus und evtl. auch Hepatitis sollten vorhanden sein. Eine geringe Gefahr geht in diesem Land von einem durch Mücken übertragenem Fieber aus, das mit einer schwachen Malaria vergleichbar ist und gegen das bisher noch keine Möglichkeit der Prophylaxe gefunden wurde.

Auch wenn dieses Land berühmt ist für seine ausgezeichneten Ärzte und die erste Behandlung im Krankheitsfall kostenfrei ist, ist hier wiederum der Abschluß einer Auslandskrankenversicherung zu empfehlen.

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Spezialitäten

Neben den weltbekannten und bereits erwähnten kubanischen Wahrzeichen - Rum und Zigarren - ist besonders das Speiseeis heiß begehrt in Cuba. Die "coppelias" (Eisdielen) gibt es überall und eigentlich ist für jeden Besucher das Testen dieser Köstlichkeit, die bereits im vorigen Jahrhundert für ihre Güte bekannt war, ein Muß.

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Klima und Kleidung

Cuba hat ein randtropisches Klima. Die höchste mittlere Monatstemperatur beträgt in Havanna im Juli 28 °C, die niedrigste liegt im Dezember bei 22 °C. Generell herrscht das ganze Jahr über eine hohe Luftfeuchtigkeit, an die man sich aber zum Glück nach einigen Tagen gewöhnt. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der Nordküste im Sommer - obwohl dann im Landesinneren die Regenzeit für schlechtes Wetter sorgt, ist der Norden kaum davon betroffen. Im Winter wiederum kann es in der Gegend um Havanna auch mal zu Kälteeinbrüchen kommen (nachts unter 18 °C), während dann im Rest des Landes schöneres Wetter als im Sommer ist. Wie für alle tropischen Länder eignen sich helle und leichte Kleidungsstücke aus Baumwolle. Für den Abend sind - auch in Badeorten - lange Hosen für Männer eine Selbstverständlichkeit und bei feierlichen Veranstaltungen werden ebenfalls lange Hosen bei Männern und Kleider bei Frauen erwartet.

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Zahlungsmittel

Devisen dürfen in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, jedoch dürfen bei der Ausreise nicht mehr vorhanden sein als bei der Einreise. Landeswährung ist der "Peso Cubano", doch wird man ihn als Tourist kaum zu Gesicht bekommen, da in fast allen Einrichtungen Cubas in US-Dollar gezahlt wird. Beim Tauschen sollte man bei seiner Bank möglichst kleine und gebrauchte Dollarnoten verlangen. Als dritte Währung gibt es den "Peso Convertible", dessen Wert exakt dem des US-Dollars entspricht und der in Cuba 100% gleichwertig behandelt wird. Jedoch ist er in keinem anderen Land etwas wert, seine Ausfuhr ist verboten und er muß deshalb in Cuba vor der Ausreise in eine andere Währung zurückgetauscht werden. Kreditkarten und Reiseschecks werden in allen großen Banken akzeptiert, doch sollte man bedenken, daß Karten von einer US-amerikanischen Bank nur bedingt genommen werden.

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Sicherheit

Da Cuba ohne Zweifel zu den sichersten Gebieten in ganz Amerika gehören, ist es als Reise-land besonders auch für allein reisende Frauen wirklich zu empfehlen. Ein falscher Eindruck kann lediglich durch die oft nur spärlich beleuchteten Straßen aufkommen, doch ist die Stimmung nie wirklich bedrohlich. Um eventuelle kleinere Diebstähle, auf die in diesem Land sehr hohe Strafen stehen, zu vermeiden, sollte man sein Gepäck jedoch nicht unbeaufsichtigt lassen.

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Verhalten im Alltag

Wenn während des Aufenthaltes in Cuba Probleme oder Fragen auftreten, sollte man sich ohne Scheu an einen Cubaner wenden. Diese Menschen sind äußerst hilfsbereit und freundlich und manche, besonders die Jüngeren, auch froh, wenn sie ihre Fremdsprachenkenntnisse einmal anwenden können. Touristen sollten Cubaner immer mit "companero/companera" (Genosse/Genossin) anreden, da "senor" eigentlich nicht mehr verwendet wird. Möchte man Cuba auf eigene Faust erkunden, reicht es bereits, wenn man nur einige Brocken Spanisch versteht, da alle sich sehr bemühen.

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   Kulinarisches (Nicht nur Hemingways Lieblingscocktails)

Daiquiri: (Angaben in "Teilen"; ein Teil = 28 ccm)

3 Teile weißer trockener Rum, halber Löffel Zucker, Saft einer halben Limone und einige Spritzer Maraschino  zusammen mit Eisschnee gut mixen und in eine flache Champagnerschale geben!

Mojito:

In einem Longdrinkglas werden ein halber Teelöffel Zucker und der Saft einer halben Limone mit etwas Sodawasser gemischt und der Stengel eines Minzenzweiges leicht zerdrückt, ohne die Blätter zu beschädigen. Eiswürfel und 3 Teile Rum hinzugeben und das Glas mit Sodawasser auffüllen. Minzenzweig hinzufügen.

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