Für jeden etwas: Wer Abwechslung liebt, den wird Malta mit seinen grünen Nachbarinseln Gozo und Comino anziehen, denn dieses Inselarchipel ist trotz seiner mit 246 km² geringen Größe ein interessantes Ziel für Aktivurlauber. Wassersportfans finden hier ein wahres Paradies und besonders Taucher und auch Schnorchler kommen an den felsigen Küsten mit dem glasklaren, türkisfarbenen Wasser voll auf ihre
Kosten. Die abwechslungsreiche Unterwasserwelt wartet mit einem Naturwunder nach dem anderen auf. Doch Malta hat noch mehr als nur die natürliche Unterwasserlandschaft zu bieten. Schiffs- und Flugzeugwracks sind ungewöhnliche Highlights, die bei Tauchern ganz besonderes Interesse wecken.
Malta ist ein Ziel für Reisende, die das
Neue, das Andere suchen. Möchte man seine Zeit nur am Strand verbringen, so gibt es bestimmt bessere Reiseziele als diese felsige Insel mit den relativ kleinen Sandbuchten. Doch wird man in einem Radius von 3-4 Flugstunden wohl kaum einen Ort finden, der so viel Geschichte auf so engem Raum zu bieten hat. Die Tempel, Kirchen und andere Bauten erzählen eine jahrtausendealte Geschichte; eine Reise nach Malta ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit.
Bei einem Besuch der 7000 Jahre alten, aus Gesteinsbrocken aufgetürmten
Megalith-Tempel wird man Zeuge der Anfänge aller Kultur. Wohl eines der faszinierendsten, ebenso alten Bauwerke der Insel ist das Hypogäum - dieses Höhlenlabyrinth wurde drei Stockwerke tief ins Gestein gegr Einen weltweit berühmten Gast hatte Malta bereits im Jahre 60 n. Chr. als der Apostel Paulus Schiffbruch erlitt und auf der Insel landete. Zu Ehren dieses Heiligen besuchte
sogar Papst Johannes Paul II. im Mai diesen Jahres die Insel mit ihren Bauten, die dem Apostel Paulus gewidmet sind. Besondere Bedeutung erhielt Malta jedoch, als sich 1530 die Ritter des Johanniterordens hier niederließen. Von hier aus übten sie 250 Jahre lang großen Einfluss auf ganz Europa aus. Die Johanniter waren religiös und barmherzig, aber auch militärisch und errichteten
prächtige Bauten, die noch heute in ihrem Glanz den Besucher erwarten. So hat die St. John's Co-Kathedrale mit ihrem Überfluß an Farben, Gold und Arabesken einen unschätzbaren Wert. Neben all dem anderen Prunk sind Werke des Malers Caravagio zu sehen. Wie barmherzig die Ritter des Ordens sein konnten, erfährt man bei einem Besuch der Sacra Infermeria: dieses Hospital galt bei seiner Entstehung in puncto Hygiene und Komfort als das fortschrittlichste der Welt. Bei einem Spaziergang durch das Labyrinth der Straßen und Gassen der einstigen Hauptstadt Mdina, vorbei an Palästen und Kirchen fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Die maltesischen Inseln sind jedoch nicht nur reich an kulturellem Erbe und einer wildromantischen Natur mit zerklüfteten Felsen und wilden duftenden Kräutern, ihr ganz besonderer Reiz wird eigentlich
erst durch die Bewohner ausgemacht. Die meist fröhlichen Malteser strahlen eine ungeheure Warmherzigkeit gewürzt mit einer Prise britischem Humor aus. Der britische Einfluss ist sowieso auf der ganzen Insel unverkennbar. Doch haben sich die Malteser durch die Abgeschiedenheit ihrer Insel auch sehr viele uralte Traditionen bewahrt und das macht diese Insel so liebenswert..
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