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Die USA, bestehend aus 50 Einzelstaaten, haben eine Präsidialdemokratie mit einem sehr mächtigen Präsidenten, momentan Bill (William Jefferson) Clinton, der für jeweils vier Jahre gewählt wird. Er wohnt im "Weißen Haus" in der Hauptstadt Washington und gibt die Leitlinien der Politik für alle Einzelstaaten vor. Der 9 363 123 q/km große Bundesstaat hat rund 274 Millionen Einwohner, die ein buntes Gemisch aus verschiedensten Hautfarben und religiösen Gruppen darstellen. Zum einen sind es Nachfahren von hauptsächlich europäischen Einwanderern, die mit einer der Einwanderungswellen z.B. zur Zeit des Goldrausches nach Amerika kamen, zum anderen stammen sie von westafrikanischen Sklaven ab, die während der Kolonialzeit von reichen Südstaatlern zur Bewirtschaftung ihrer Tabak- und Baumwollplantagen nach Amerika verschleppt wurden. Die meistgesprochene und als Amtssprache anerkannte Sprache ist Amerikanisch, das nur in wenigen Ausnahmen vom Englischen abweicht. Doch besonders in den Wohngebieten der Minderheiten (z.B. Chinatown in New York und Los Angeles) wird häufig neben amerikanisch auch die Sprache des jeweiligen Herkunftslandes gesprochen. Einreise und Zoll Deutsche Staatsbürger benötigen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen zur Einreise in die USA einen gültigen Reisepaß und ein Rückflugticket. Erfolgt die Einreise von Mexiko oder der Karibik aus, so muß dafür ein vertraglich angeschlossenes Reisetransportunternehmen benutzt werden. Abstecher aus den USA nach Kanada, Mexiko oder in die Karibik sind innerhalb der 90-Tage-Frist ohne weiteres möglich. Auch wenn es sich nur um eine Zwischenlandung handeln sollte, müssen Sie in Ihrem ersten Ankunftsort in den USA die Paß- und Zollkontrollen passieren. Laut den US-Zollbestimmungen ist die Einfuhr von Pflanzen, Obst und Lebensmitteln (außer Konserven) verboten, selbst die Mitnahme eines belegten Brötchens im Handgepäck ist nicht erlaubt. Für weitere Informationen stehen wir oder der Informationsdienst der amerikanischen Konsulate Ihnen unter der Rufnummer 01 90/91 50 00 (DM 2,42 pro Min.) zur Verfügung. Gesundheit und Impfungen Zur Zeit sind für die Einreise in die USA keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben und im Falle einer Krankheit steht Ihnen eine hervorragende ärztliche Versorgung zur Verfügung. Jedoch empfiehlt es sich unbedingt, mit Ihrer Buchung bei uns eine Reisekrankenver-sicherung abzuschließen, da die Kosten für Medikamente, ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte schnell den Wert von Haus und Hof übersteigen können. Kleidung Auch wenn es einige generelle Regeln gibt, so müssen Sie Ihre Kleidung auf Ziel, Reisezeit und Art des Urlaubs sehr individuell abstimmen. Am besten entnehmen Sie die Durch-schnittstemperaturen Ihrer Zielregion einer Klimatabelle und lassen sich von uns beraten. Jedoch sollten Sie immer bedenken, daß die Amerikaner in diesen Dingen keinesfalls so liberal sind, wie man sie sich vielleicht vorstellt. Auf keinen Fall sollten Sie oder Ihre Kinder sich "Oben-Ohne" oder womöglich sogar völlig nackt am Strand zeigen (lediglich in einigen wenigen extra ausgewiesenen Buchten ist dies möglich); nicht einmal das Umziehen oder das Tragen von knappen Höschen ist dort gestattet. Steuern Bei Einkäufen in den USA werden Sie sich vielleicht manchmal wundern, warum Sie mehr bezahlen als auf dem Preisschild steht. Der Grund dafür ist die regionale Verkaufssteuer, die momentan zwischen 3 und 14 % liegt und der die meisten Waren unterliegen. So kann es sich bei höherwertigen Waren sogar lohnen, sich die Artikel direkt nach Hause schicken zu lassen, da man oft mehr Steuern spart, als das Porto kostet. Auch die Buchung von Mietwagen und Inlandsflügen ist in der Regel in Deutschland günstiger, da man auch in diesem Fall die Steuern spart. Für jeden Geschmack etwas! Für Wasserratten hat Nordamerika mit seinen riesigen Seen, Flüssen und Meeresküsten natürlich neben river rafting, Kanufahren und innertubing (man fährt in einer Art Autoreifenschlauch auf einem relativ seichten Fluß mit leichteren Strom-schnellen) noch einiges zu bieten, egal ob man ruhige Stunden auf einem Hausboot oder beim Angeln verbringen, die Wellen und den Wind mit seinem Surfbrett bezwingen oder ausgelassen mit einem Motorboot über das Wasser brettern möchte - Spaß und Erholung sind garantiert. Und wer nicht gleich bei einem richtigen Survival-Training seine eigenen Grenzen kennenlernen will, könnte bei einem Ballon- oder Drachenflug die Grenzenlosigkeit der Luft spüren. Erkunden Sie doch die faszinierende Landschaft und Tierwelt der fast hundert National Parks und National Monuments auf interessanten Wanderwegen, die mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden von komfortabel und kurz bis hin zu anstrengenden Kletterpartien jeden Anforderungen gerecht werden oder mieten Sie sich ein Mountainbike, das in jeder Stadt und fast jedem National Park erhältlich ist und sich hervorragend eignet, um das Gelände abseits der üblichen Straßen und Touristenwege zu erkunden. Klima Die USA bieten sich eigentlich zu jeder Jahreszeit als attraktives Urlaubsziel an, da durch die Größe der Nation sehr unterschiedliche Klimabedingungen herrschen. Man kann den Sommer an den großen Seen nahe der kanadischen Grenze verbringen, das Frühjahr an der kalifornischen Küste und den Herbst in Maine an der Ostküste. Hier ist die Farbenpracht des Indian Summer ein unvergeßliches Erlebnis. Auch der Winter eröffnet begeisterten Wintersportlern unvergleichliche Möglichkeiten. Zu nennen sind hier besonders Aspen und die schneesicheren Rocky Mountains. Wer die Sonne im Winter vorzieht, fährt nach Florida und überwintert dort vielleicht sogar oder folgt den Spuren Hemingways. Restaurants - "Wait to be seated" In den USA ist es selbst in kleineren Snackbars üblich, daß man von einem Bediensteten einen Tisch zugewiesen bekommt. Bezahlt wird häufig nicht bei der Bedienung, sondern an der Kasse. Das Trinkgeld läßt man einfach beim Aufstehen auf dem Tisch liegen. Da das Servicepersonal in den USA fast ausschließlich von seinem Trinkgeld lebt, sollte man die freundliche und überaus zuvorkommende Behandlung mit einem Trinkgeld belohnen. In der Regel gelten ca. 15% des Rechnungspreises als angemessen. Zahlungsmittel Für die ersten Ausgaben sollten Sie eine kleinere bare Geldsumme in US-$ bereithalten. Ansonsten ist es empfehlenswert das Reisebudget in Travellerschecks in US-$ mitzuführen. Internationale Kreditkarten werden fast überall gerne gesehen. Bargeld in DM wird nur in wenigen Banken umgetauscht und Eurocheques werden gar nicht akzeptiert. Verkehrsmittel Der Standard der amerikanischen Nahverkehrsmittel reicht meist nicht an europäische Verhältnisse heran. Aus diesem Grund und wegen der großen Entfernungen im dünn-besiedelten Umland ist der PKW das beliebteste und praktischste Fortbewegungsmittel. Deshalb bietet es sich auch für Touristen an, in den USA ein Fahrzeug zu mieten (Fragen Sie uns nach den günstigsten Konditionen). Egal ob Sie sich für ein wendiges Motorrad, eine komfortable Limousine oder eine praktisches Wohnmobil entscheiden, das Fahren und Parken in Amerika ist problemlos, da die Straßen und Parkplätze gut ausgebaut und ungewohnt breit sind. Kulinarisches Typisch amerikanisch - Muffins. Diese kleinen Kuchen finden eigentlich bei jeder Gelegenheit großen Anklang - ob als kleiner Snack zwischendurch, bei Kinderfesten oder beim gemütlichen Kaffeeklatsch. Zubereitung: Die Förmchen mit Butter ausstreichen und mit Semmelbrösel ausstreuen. Die Milch zum Kochen bringen. Den Maisgrieß in einer Schüssel mit der heißen Milch übergießen und 10 Minuten zugedeckt quellen lassen. Den Backofen auf 200° vorheizen. Die restlichen Zutaten unter den Grießbrei rühren. Den Teig in die Förmchen füllen. Die Muffins auf dem Grillrost auf der mittleren Schiene in 20-30 Minuten goldbraun backen. Zutaten (für 10 Stück): Je nach Geschmack können noch weitere Zutaten hinzugefügt werden: Schokoladenstückchen, Blaubeeren, Nüsse, Anis (ca. 1/2 Teel.), Zimt, etc. Wir wünschen guten Appetit! | |||||||||||||||||||||||||||||