Abenteuer Vietnam

Unsere Kunden Christin und Jost Gädke waren in Vietnam. Lesen Sie, was sie Ihnen für Tipps geben. Ihre individuelle Reise nach Vietnam können Sie über jedes Reisebüro  , das Caleidoskop führt, buchen.

Mit dem Literaturtempel fing alles an, nachdem uns unsere nette Reiseleiterin vom Flughafen abgeholt hatte. Sie hieß Vietnam, wie ihr Land und zeigte uns zunächst die Stadt Hanoi. Das war unter anderem das Mausoleum von Onkel Ho,wie Ho Chi Minh immer noch ganz liebevoll von den Vietnamesen genannt wird. Daneben steht das ehemalige Palais des französischen Generalgouverneurs. Heute ist es das Repräsentationsgebäude der Regierung. Wenn man durch die Stadt fährt, fällt immer wieder der recht eigenartige Baustil auf, der sich darin begründet, dass die Kosten entsprechend der Breite der Straßenfassade berechnet werden. Bemerkenswert ist auch die Konzentration der verschiedenen Geschäftszweige auf bestimmte Straßenzüge in der Altstadt. So findet man in der einen Straße ausschließlich Kinderspielzeug und in der nächsten nichts außer Schuhgeschäfte. Leider haben die Vietnamesen so kleine Füße, dass es für einen Europäer fast unmöglich ist, ein passendes Paar zu finden, es sei denn man hat Schuhgröße 36. Direkt neben der Altstadt befindet sich der See des zurückgegebenen Schwertes.

Ganz wunderbar ist es, in einem Café am Ufer zu sitzen, einen leckeren frischen Fruchtsaft zu trinken und den Legenden des Sees zu lauschen. Etwas abenteuerlich ist dagegen die Teilnahme am Straßenverkehr. Als Fußgänger sollte man auf gar keinen Fall den grünen Ampeln vertrauen. Die Zeiten der unendlich vielen Fahrräder sind fast vorbei, auch Rikschas sind rar geworden im Straßenbild. Der Vietnamese fährt Moped, und wie! Einen Ausflug in die Ha Long Bucht sollte man nicht versäumen. Hier bekommt man Erholung pur in einer wunderschönen Landschaft und mit einem superleckeren Fischmenü, das frisch auf dem Boot zubereitet wird und an Vielfalt kaum zu übertreffen ist. Wenn der Tag dann noch mit einem traumhaften Sonnenuntergang zu Ende geht, grenzt das an Perfektionismus.

Thema: Essen. Da Vietnam über eine 3000 km lange Küste verfügt ist neben dem Reis Fisch eine Art Grundnahrungsmittel. Erstaunlicherweise gelingt es den Fischern auch mit runden Booten die Netze auszubringen. Dann werden die Krabben, Schrimps und was das chinesische Meer sonst noch so hergibt samt Feuerstelle mit kochendem Wasser am Strand vom Restaurant auf 2 Beinen zum sofortigen Verzehr angeboten. Super lecker! Aber es gibt auch überall frisches Gemüse. Für die neugierigen Traveler, die alles ausprobieren müssen, können wir 100 Tage alte Eier empfehlen. Dazu werden die Eier in der Erde luftdicht vergraben. Danach ist das Eiweiß grün und zergeht wie Butter auf der Zunge. In der Kulturstadt Hue wurde wegen des Kulturfestivals im Frühjahr 2002 besonders viel restauriert, damit bekamen auch viele Gebäude in der Kaiserstadt ihr farbenfrohes Aussehen zurück. Auf dem Weg nach Süden lohnt es sich in der Stadt Nha Trang eine Badepause einzulegen. Für Tauchsportler gibt es eine Vielzahl von Tauchschulen, die Tagestouren anbieten. Wer eine luxuriöse Unterkunft möchte, mit allem Service, den man sich denken kann, ist im Ana Mandara Resort gut aufgehoben. Aber Vorsicht, am Ende fällt es furchtbar schwer wieder Abschied zu nehmen!

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